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Pro Inno II wird ZIM Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand gestartet
Das Bundeswirtschaftsministerium für Wirtschaft und Technologie ersetzt mit ZIM, dem "Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand", das Förderprogramm für Innovationen Pro Inno. Das neue Förderprogramm hat alle Inhalte von Pro Inno übernommen: Für Entwicklungen in kleinen und mittleren Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern gibt es weiterhin einen Zuschuss von 35 bis 50 Prozent, für personalintensive Innovationsprojekte kann sich ein effektiver zuschuss von über 50 Prozent ergeben. Die Maximalzuwendung in der Laufzeit entfällt und die Maximalhöhen der Teilprojekte erhöhen sich. Insbesondere wurde die Pauschale für Betriebskosten weiter erhöht und die Abwicklung mit Forschungseinrichtungen deutlich verbessert. Zudem wurde mit dem Modul VP (Verbundprojekte) ein interessantes Element geschaffen: Mindestens vier KMU und zwei Forschungseinrichtungen können in einem Verbund ein zwei-Millionen-Euro-Projekt ohne Begrenzung der Teilprojekte durchführen.
Weitere Informationen: www.zim-bmwi.de
08.09.08 "Landkreis in guter Verfassung" Gremium Zollernalbkreis bei der IHK Reutlingen: Mehr gutes Marketing
"Ich wünsche mir, dass wir im Zollernalbkreis mehr Selbstbewusstsein an den Tag legen und vermehrt über unsere Stärken sprechen", sagt Dr. Thomas Lindner, Vizepräsident und Vorsitzender des Gremiums Zollernalb bei der IHK Reutlingen. Lindner sieht den Landkreis aktuell in einer guten wirtschaftlichen Verfassung, heißt es im IHK-Magazin Wirtschaft Neckar-Alb, Ausgabe September 2008. "Die vielen mittelständischen Unternehmen sind innovativ, spielen auf denWeltmärkten vorne mit und sorgen für stabile Beschäftigung", so Lindner weiter.
Für die IHK Reutlingen habe der Zollernalbkreis den schwierigsten Teil seines Strukturwandels in den letzten Jahren bewältigt. Nun gehe es darum, die neuen Stärken in ein schlagkräftiges Profil zu übersetzen. Zollernalb brauche mehr gutes Marketing und die Bereitschaft, dafür zu investieren. "Mit der Standortagentur haben wir bereits die Plattform, um auf unseren Kreis aufmerksam zu machen. Dort sollten wir uns noch stärker engagieren. Das heißt auch: Wir müssen zusätzlich Geld in die Hand nehmen."
08.09.08 Mittelstand setzt stärker auf Beteiligungskapital MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft: Wachstumsfinanzierungen nehmen zu
Die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft beteiligte sich im ersten Halbjahr diesen Jahres an 78 (im Vorjahr: 71) baden-württembergischen Unternehmen im Volumen von 18,89 Mio Euro (im Vorjahr: 17,6 Mio Euro). Besonders Finanzierungsvorhaben bestehender Unternehmen für Wachstumsprojekte konnte die MBG hierbei mit 13,5 Mio Euro (im Vorjahr 11,2 Mio Euro) begleiten. Aktuell ist die MBG damit an 1.103 Unternehmen beteiligt.
Die langfristigen Beteiligungen der MBG sind Mezzanine-Kapital und stärken die Eigenkapitalbasis mittelständischer Unternehmen. Kleine und mittlere Unternehmen im Handwerk, Handel und Industrie haben weiterhin eine Eigenkapitalquote von unter 20 Prozent. Verhandlungen über neue Darlehen mit der Hausbank scheitern deshalb oft an fehlendem Eigenkapital, unzureichenden Sicherheiten oder einem zu hohen Risikoanteil der Hausbank durch bereits bestehende Kreditverpflichtungen. "Durch Einbindung einer MBG-Beteiligung verbessert sich die Finanzierungs- und Risikostruktur, so dass viele Vorhaben erst möglich werden", sagt Guy Selbherr, Geschäftsführer der MBG in einer Pressemeldung.
20.08.08 Bürgschaftsbank: Mehr Vorhaben gefördert
Im ersten Halbjahr 2008 stieg das Volumen der durch die Bürgschaftsbank eingegangenen Bürgschaften auf über € 148,2 Millionen (im Vorjahr € 132,4 Millionen; +11,9%) an. Die Bürgschaftsbank ermöglichte damit 1.037 Vorhaben (im Vorjahr 994; +4,3%) baden-württembergischer Unternehmen und ein Kreditvolumen von € 246,3 Millionen (im Vorjahr € 209,4 Millionen; +17,6%).
„Starthilfe Baden-Württemberg“, ein gemeinsames Programm von L-Bank und Bürgschaftsbank für kleinere Gründungsvorhaben mit einem Kapitalbedarf von bis zu € 150.000, stieg mit 361 Vorhaben (im Vorjahr 347; +4,0%) auf ein Volumen von € 19,4 Millionen (im Vorjahr € 16,8 Millionen; 15,4%). Auf Gründungsvorhaben entfallen insgesamt rund 60% der gesamten Fördertätigkeit der Bürgschaftsbank. „Gerade intelligente, auf die speziellen Anforderungen von Gründungsfinanzierungen zugeschnittene Förderprogramme ermöglichen den Zugang zu Bankfinanzierungen und sind ein wesentlicher Faktor für ein aktives Gründungsgeschehen“, betonte Bürgschaftsbankvorstand Guy Selbherr.
Neben Gründungsvorhaben hat auch die Nachfrage von Bürgschaften für Wachstumsvorhaben bestehende Betriebe zugenommen. „Die Verunsicherung des Mittelstands hinsichtlich einer durch die US-Hypothekenkrise ausgelösten Kreditklemme ist spürbar. Diese Ängste sind aber unbegründet“, stellte Dirk Buddensiek fest, der seit 01. August neues Vorstandsmitglied der Bürgschaftsbank ist und das Förderinstitut künftig gemeinsam mit Guy Selbherr leitet.
11.08.08
Existenzgründungen rückläufig DIHK-Gründerreport: Flaute im konjunkturellen Aufschwung
Immer mehr Unternehmen in Deutschland werden von Ausländern oder Menschen mit Migrationshintergrund gegründet. Zu diesem Ergebnis kommt der neue Gründerreport des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK).
Danach nutzten allein im vergangenen Jahr mehr als 22.000 Männer und Frauen mit ausländischer Herkunft die Hilfsangebote der Industrie- und Handelskammern (IHKs) zur Existenzgründung.
DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun sagte gegenüber der Presse: "Im Verhältnis zum Anteil an der Bevölkerung gründen Menschen mit Migrationshintergrund häufiger ein Unternehmen als Deutsche. Schon heute wird jede neunte Firma von Migranten eröffnet – Tendenz steigend."
Hauptproblem für die ausländischen Unternehmer sind – das ergab die Auswertung der Beratungsgespräche – neben finanziellen Hürden und kaufmännischen Defiziten für 37 Prozent mangelnde Deutschkenntnisse.
Die Zahl der Existenzgründungen insgesamt ging 2007 zurück. 349.037 angehende Unternehmer informierten sich bei den Kammern – sieben Prozent weniger als im Jahr zuvor. Hauptgrund für den Rückgang ist die sinkende Arbeitslosigkeit.
Der aktuelle DIHK-Gründerreport steht unter dem Titel "Gründungsflaute im konjunkturellen Aufschwung" zum Download bereit (mehr).
22.07.08 Innovationsgutscheine mit Erfolg gestartet Mittelstand kann wieder Anträge stellen
Nachdem die ersten beiden Antragsfristen für Innovationsgutscheine mit Erfolg abgelaufen sind, startet das Wirtschaftsministerium einen neuen Quartalsaufruf. Bis 30. September können kleine Unternehmen beim Wirtschaftsministerium wieder Innovationsgutscheine beantragen.
Innovationsgutscheine sollen die Planung, Entwicklung und Umsetzung neuer Produkte und Dienstleistungen bzw. eine wesentliche qualitative Verbesserung bestehender Produkte und Dienstleistungen unterstützen. Antragsberechtigt sind kleine Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten und höchstens zehn Millionen Euro Umsatz mit Hauptsitz in Baden-Württemberg. Zuschussfähige Ausgaben sind Leistungen externer Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen. Gutscheine gibt es zu 2.500 und 5.000 Euro.
Weitere Aufrufe werden im Jahr 2008 quartalsweise folgen.
Registrierung: martina.hertenberger@wm.bwl.de
Weitere Informationen: www.wm.baden-wuerttemberg.de
07.07.08 Wirtschaftsministerium startet neues Förderprogramm Coaching
Mit einem neuen Förderprogramm will das Wirtschaftsministerium des Landes die Zahl der kleinen und mittleren Unternehmen in Baden-Württemberg erhöhen, die Wettbwerbsfähigkeit des Mittelstands stärken und die Beschäftigungssituation verbessern. (mehr)
05.05.08 "Chancen für den Standort offensiv nutzen" IHK-Gremium Zollernalb tagt in Albstadt-Tailfingen
"Chancen für den Standort offensiv nutzen". Das forderte Dr. Thomas Lindner, Vorsitzender des IHK-Gremiums Zollernalb und Vorsitzender der Geschäftsführung der Groz-Beckert KG, auf der Frühjahrssitzung in Albstadt. Auf der Agenda: Die IHK-Stärken-Schwächen-Analyse der Region.
Trotz attraktiver Hochschulen in der Region werde Technologietransfer und Kooperation mit ansässigen Betrieben nicht optimal genutzt, sagte Dr. Markus Nawroth, Leiter Volkswirtschaft und Regionale Wirtschaftspolitik bei der IHK. Und Dr. Lindner sieht genau in diesem Bereich deutliche Entwicklungsmöglichkeiten. "Wir müssen mehr Hochschulabsolventen nach Abschluss des Studiums in der Region halten und damit Innovationspotenzial für den Standort Zollernalb sichern", heißt es in der Mai-Ausgabe des IHK-Magazins Wirtschaft Neckar-Alb. Die demografischen Entwicklungen würden auch den Landkreis vor Herausforderungen stellen. Gravierende Nachteile seien nach wie vor die Verkehrsengpässe und die mangelhafte Infrastruktur.
Auch die bestehenden Studienangebote sollen "weiter entwickelt und modernisiert werden", betonte das IHK-Gremium einstimmig. Der Wirtschafsstandort Zollernalbkreis biete eine hervorragende Basis dafür. "Wir brauchen jetzt Studienangebote und Forschungsprojekte im Bereich der technischen Textilien am Standort Albstadt", sagte Lindner. "Ohne die Kompetenz bei technischen Textilien wird sich auch der Bereich Bekleidungstechnik nur schwer an der Hochschule erhalten lassen." An die Unternehmen vor Ort appelliert der Vorsitzende, sich in die Aktion der Landesregierung zur Hochschule 2012 einzubringen und Forschungsbedarf anzumelden.
Weitere Entwicklungs-Chancen sieht das Gremium bei der Unternehmensförderung. "Wir brauchen Ausgründungen aus den regionalen Hochschulen und innovative Gründerprojekte", sagte Lindner.
02.05.08 Den Anschluss nicht verpassen IHK-Gremium Zollernalb trifft Landrat Günther-Martin Pauli
In welche Richtung wird sich der Landkreis Zollernalbkreis mittel- und langfristig entwickeln und welche Maßnahmen sind für die Zukunft geplant? Mit diesen Fragen, so das IHK-Magazin Wirtschaft Neckar-Alb, beschäftigten sich das IHK-Gremium Zollernalb und Landrat Günther-Martin Pauli - er hatte die Unternehmer unter Leitung von IHK-Vizepräsident Dr. Thomas Lindner, Chef der Groz-Beckert KG, ins Landratsamt in Balingen eingeladen.
"Ein Landkreis muss seine Aufgaben immer wieder auf den Prüfstand stellen", sagte Pauli - als Beispiel nannte er die Kinderbetreuung. Erneut sprachen die Teilnehmer des Gremiums über die Infrastrukturförderung und insbesondere über den Ausbau der B27 und den Schienenverkehr. Pauli sagte dazu: "Wir stehen in ständigem Kontakt mit den Ministerien in Stuttgart. Selber bauen können wir die B27 nicht, aber wir rütteln ständig daran und treten den Zuständigen auf die Füße." Walter Herrmann, stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer, sagte, der Zollernalbkreis dürfe sich nicht abhängen lassen, die Kreise Reutlingen und Tübingen orientierten sich immer mehr Richtung Metropolregion Stuttgart. Deshalb sei es wichtig, dass der Landrat im Landtag präsent sei, so Herrmann.
Eine große Chance für Unternehmer sieht Landrat Pauli, wenn wegen der Verkürzung der Gymnasialzeit im Jahr 2012 zwei Jahrgänge gleichzeitig das Abitur ablegen. "Wir müssen uns auf die doppelte Anzahl an Absolventen einstellen, Industrie und Handel können hier aber viele qualifizierte Bewerber finden." Sein Vorschlag, dass sich Unternehmer und Vertreter der beruflichen Schulen regelmäßig zu Strategiegesprächen treffen, befürwortete das Gremium.
04.04.08 Die Interessengemeinschaft Wanderreiten auf der Zollernalb.. ..hat sich zur Aufgabe gemacht, das Wanderreiten auf der Zollernalb zu fördern. 13 Pferdebetriebe haben sich zusammengeschlossen, die je nach eigenständigem Angebot Wanderreiter als Gäste aufnehmen, geführte Touren auf betriebseigenen Pferden anbieten oder Touren für Reiter auf eigenem Pferd planen und durchführen.
www.wanderreiten-auf-der-zollernalb.de Erfolgreich in die Selbstständigkeit Seminare für Existenzgründer in Balingen
Im Landratsamt Balingen werden regelmäßig Seminare für Existenzgründer veranstaltet. Durchgeführt werden die ganztägigen Workshops von der Handwerkskammer Reutlingen, Kooperationspartner sind die Agentur für Arbeit und die WFG für den Zollernalbreis.
Im vergangenen Jahr fanden die Seminare großen Zuspruch, die Teilnehmer bewerteten das Angebot als hilfreich beim Schritt in die Selbstständigkeit.
Im Mittelpunkt der Veanstaltungen stehen die Themen Geschäftsidee und Businessplan, Marketing, Kalkulation, Buchhaltung und Steuerrecht. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Finanzierung, geboten werden Tipps für die Vorbereitung von Bankgesprächen.
Ort und Zeit:
- Landratstamt Balingen (Cafeteria)
- 28. Oktober, 9 bis 17 Uhr
- 18. Dezember, 9 bis 17 Uhr
Kosten:
- 50 Euro inklusive Seminarunterlagen und Tagungsgetränken
- Kostenfrei für Personen, die aus der Arbeitslosigkeit heraus gründen
Weitere Informationen, Termine und Anmeldung:
- WFG für den Zollernalbkreis, Tel.: 0 74 33-92 11 39
- Handwerkskammer Reutlingen, Sylvia Weinhold und Walter Schanz, Tel.: 07 12 1-2 41 21 31
Grundsätzlich besteht auch die Möglichkeit einer individuellen Einzelberatung für Existenzgründer bei der WFG nach Terminvereinbarung. (mehr)
Jakobswege im Zollernalbkreis Das Grab des Apostels Jakobus des Älteren wird seit über tausend Jahren im nordwestspanischen Santiago de Compostela verehrt, aber auch in unseren Tagen ist das Pilgern aktuell und gewinnt immer neue Freunde. Im europaweiten Netz der traditionellen Jakobswege ist jetzt zwischen Tübingen und Konstanz das wichtige Teilstück Balingen - Beuron - Überlingen fertig ausgeschildert worden. Der Weg führt von Balingen über den Anstieg des Albtraufs, Tieringen, Nusplingen und Bärenthal nach Beuron. Von dort verläuft er weiter über Meßkirch zum Kloster Wald, wo sich der Weg teilt. Man kann über Pfullendorf nach Überlingen ziehen, dort über den See setzen und nach Konstanz gelangen. Zu erkennen ist der Weg an den blaugelben Täfelchen mit der stilisierten Jakobsmuschel, dem weltweiten Symbol der Jakobspilger. Initiatoren des Projektes waren die Erzabtei St. Martin in Beuron, das Landratsamt Sigmaringen und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Zollernalbkreis (WFG), bei der auch ein kostenloser Flyer über die Jakobuswege im Zollernalbkreis erhältlich ist (Tel. 07433/921139, tourismus@zollernalbkreis.de).
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