ÜBERSICHTSKARTE

Anreise:
Headerbild

Schömberg mit Ortsteil Schörzingen

Schömberg ist mit seinen knapp 4700 Einwohnern die größte Gemeinde im Oberen Schlichemtal.

Sie darf sich von jeher als Stadt bezeichnen.

Als aus vereinzelten Siedlungen „s’Städtle“ entstehen sollte suchten sich Schömbergs Gründerväter eine leichte Erhöhung mit nach drei Seiten steil abfallenden Hängen aus. Dies war etwa Mitte des 13. Jahrhunderts.

Seither durchlebte das Städtchen eine wechselvolle Geschichte. Beim großen Stadtbrand im Jahre 1750 wurde die komplette Stadt bis auf die Stadtkirche und weitere vier Häuser zerstört. Trotzdem bietet Schömbergs Altstadt auch heute noch ein einheitliches Bild und lädt zu gemütlichen Spaziergängen durch ihre Gässchen ein. Besonderheiten, für die Schömberg auch überregional bekannt ist, sind der Schömberger Stausee und die Wallfahrtskirche Palmbühl.

Der Ortsteil Schörzingen gehört seit 1973 zu Schömberg. Malerisch liegt das kleine Dorf am Fuße des Oberhohenbergs. Seine urkundlich belegte Geschichte begann im Jahre 785. Mit seinem heute äußerst attraktiven Ortsbild, der gut ausgebauten Infrastruktur und der Barockkirche St. Gallus als „dörfliches Kleinod“ ist Schörzingen sogar schon als Kreissieger im Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ hervorgegangen.

Zur Website

Narrenmuseum

Das besonders sehenswerte Schömberger Narrenmuseum stellt Geschichte und Tradition der Fasnet, im 1988 renovierten historischen Gebäude „Alte Schule“, aus.

Schlichem-Stausee

"Stauseestädtchen" wird Schömberg von Ortskundigen auch häufig genannt.

Wallfahrtskirche Palmbühl - Schömberg

Besonders beliebt ist die kleine Palmbühlkirche in Schömberg. Auf einem Hügel außerhalb der Stadt gelegen, ist sie seit jeher ein Einkehrort für Pilger und Gläubige. Im Jahre 1631 wurde sie auf der verfallenen Leonhardskapelle errichtet. Nach einigen Umbaumaßnahmen ist sie seit etwa 1725 in ihrer heutigen Form erhalten.

Kindereisenbahn und Miniaturdorf

Hier stehen Originalnachbauten deutscher Fachwerkhäuser. Mit der schwäb'schen Eisenbahn geht's um das Minidorf!

Gedenkstätte Eckerwald und Gedenkstätte beim KZ-Friedhof Schömberg

GEDENKSTÄTTE ECKERWALD

Die Gedenkstätte Eckerwald erinnert an ein letztes Kapitel nationalsozialistischer Kriegspolitik. Von September 1944 bis Frühjahr 1945 wurde auf diesem Gelände eine Schieferölfabrik errichtet.

Die Anlage gehörte zum „Unternehmen Wüste“, einem Industriekomplex, dessen Bestimmung es war, die Treibstoffkrise, die sich im Verlauf des Zweiten Weltkriegs abzeichnete, zu beheben. KZ-Häftlinge aus sieben Außenlagern von Natzweiler-Struthof entlang der Bahnlinie Tübingen- Rottweil wurden hier gezwungen, ihren Beitrag zur Kriegswirtschaft zu leisten.

GEDENKSTÄTTE BEIM KZ-FRIEDHOF SCHÖMBERG

Großflächige Tafeln informieren in der Gedenkstätte beim KZ-Friedhof Schömberg anschaulich und umfassend vor allem über die Vorgänge und Zustände im Lager Dautmergen, dem größten und schlimmsten der sieben Wüste-KZs. Im Zentrum dieser Gedenkstätte steht ein Beton-Kubus, auf welchem nach Nationen geordnet die Namen der 1774 Todesopfer der Lager Dautmergen und Schömberg aufgeführt sind.

Zepfenhan-Tour

Schwierigkeit: Länge: 11,9 km Dauer: 3,30 h Aufstieg: 90 m Abstieg: 90 m
Zepfenhan-Tour

Von Schömberg verläuft der Weg am Ortsrand von Schörzingen entlang - beim guten Wetter mit schöner Panoramasicht - zum Landeplatz Zepfenhan. Der Rückweg führt vorbei am Sonthof.

Details »