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Neue Wanderbeschilderung für die Zollernalb

Neue Wanderschilder zieren das Grundwegenetz und örtliche Rundwege auf der Zollernalb.

Manch einem sind bereits die gelben und grünen Schilder aufgefallen, welche seit wenigen Wochen an einigen Wanderwegen angebracht sind.
„Das ist unser neues Beschilderungskonzept für den Landkreis“, informiert Silke Schwenk, Geschäftsführerin der WFG/Zollernalb-Touristinfo. Mit dabei sind alle Gemeinden, welche Teil der vergangenen LEADER-Periode waren. Das sind Albstadts Ortsteile Burgfelden, Margrethausen und Pfeffingen sowie Balingen, Bisingen, Dautmergen, Dormettingen, Dotternhausen, Geislingen, Grosselfingen, Haigerloch, Hausen am Tann, Meßstetten, Nusplingen, Obernheim, Rangendingen, Ratshausen, Schömberg, Weilen u.d.R. und Zimmern u.d.B.

Je nach Wetterlage werden in den nächsten Wochen weitere Schilder die Wanderwege zieren. Etwas größer und in der Farbe Gelb sind zukünftig alle Richtungsweiser der überörtlichen Wanderwege. Das sind vor allem die bisherigen Albvereinswege. Die früher verwendeten silbernen Schilder werden im selben Zug abgehängt. Bestehen bleiben die bekannten und vertrauten Markierungszeichen. Hierbei handelt es sich um die roten, blauen und gelben Dreiecke, Rauten, Balken, Punkte und Gabeln.
Ganz neu und einheitlich beschildert sind künftig die örtlichen Rundwanderwege. Als Wegmarke dient ein gelber Ring. Zusätzlich weisen die grünen Richtungsweiser auf wichtige Orte, Sehenswürdigkeiten oder Aussichtspunkte entlang des Weges hin.

Zur Orientierung werden an ausgewählten Orten, wie zum Beispiel an Wanderparkplätzen oder Startpunkten, Wanderinformationstafeln aufgestellt. Diese informieren in erster Linie über die Rundwege, liefern aber auch Informationen zu Highlights, Kirchen, Aussichtspunkten oder Grillstellen.

Neben dem Planungsbüro Sievers und der WFG/Zollernalb-Touristinfo sitzen auch die Kommunen und viele ehrenamtliche Helfer des Schwäbischen Albvereins mit am Tisch um das Vorhaben umzusetzen.

„Ein großes Projekt, das viel Zeit in Anspruch nimmt“, berichtet Jasmin Erath, die das Projekt bei der WFG betreut. „Aber es lohnt sich, denn auch wenn dem einen oder anderen zuerst der Begriff Schilderwald einfällt, soll genau dieser vor allem reduziert werden. Das gelingt an markanten Punkten wie dem Hörnle oder dem Plettenberg nicht immer, weil dort viele Wege verlaufen. In Städten, in denen bisher für jeden Rundweg ein eigenes Symbol verwendet wurde, profitieren nicht nur die Wanderer von der Einheitlichkeit, auch die Beschilderungspflege wird einfacher.“

Das Beschilderungskonzept wurde in der LEADER-Region SüdWestAlb entwickelt und ist nun in den Endzügen der Umsetzung. Die Hauptgeschäftsstelle des Schwäbischen Albvereins hat bereits vor einiger Zeit das Konzept gemeinsam mit dem Schwäbischen Alb Tourismusverband ebenfalls verabschiedet. Nun gilt es, dass Albverein und Kommunen an einem Strang ziehen. Im Sinne des Gastes, im Sinne des Wanderers. Die offizielle Eröffnung der neuen Beschilderung findet am Samstag, 25. April 2015 in der Rosenfelder Festhalle statt.