Headerbild

Wandern für alle

Die Schönheiten der Zollernalb zugänglich für alle zu machen, das war der Grundgedanke beim ersten Treffen der Arbeitsgruppe „Inklusiver Wanderführer“ im vergangenen Jahr. Die Gruppe bestand aus der Geschäftsstelle Kommunale Gesundheitskonferenz im Landratsamt Zollernalbkreis mit Lisa Wagner als Projekt-Hauptverantwortliche, die dabei stark von der Zollernalb-Touristinfo/WFG mbH um Silke Schwenk unterstützt wurde, sowie dem Behindertenbeauftragten Thomas Miller und der Schwerbehindertenvertreterin des Landkreises Nicole Braun, Vertretern der AMSEL-Gruppe Zollernalb, dem Kreisseniorenrat Zollernalb, den Städten und Gemeinden sowie der Selbsthilfe Körperbehinderter im Zollernalbkreis.

Eine starke Truppe, die mit viel Elan und Freude Wegvorschläge gesammelt, getestet und für gut befunden hat. Entstanden sind dabei elf abwechslungsreiche, rollstuhlgerechte Wege mit unterschiedlichen Anforderungen quer über die Zollernalb, die nun in einer ansprechenden Broschüre übersichtlich zusammengestellt sind. Diese nennt sich „WANDERN WIE DIE ANDERN“ und wird am kommenden Samstag, 29. September, offiziell vorgestellt.

Eingeladen ist die breite Öffentlichkeit und natürlich alle, die an dem Projekt mitgewirkt haben. Wer also Lust und Zeit hat, einen der in der Broschüre vorgestellten rollstuhl- und kinderwagengerechten Wege, den Panoramaweg Brittheim, gemeinsam zu erkunden, der ist herzlich eingeladen. Treffpunkt ist um 14.30 Uhr bei der Sternwarte Zollern-Alb in Rosenfeld-Brittheim, wo auch Parkmöglichkeiten vorhanden sind.

Nach einer kurzen Begrüßung seitens Landrat Günther-Martin Pauli und den Projektverantwortlichen, wartet eine kleine Stärkung durch die Lebenshilfe Zollernalb mit ihrem Kaffeewerk, zu der selbstverständlich alle eingeladen sind. Anschließend startet dann die kleine Wanderung mit wenigen Steigungen und wunderschönen Aussichten auf das Albpanorama und in Richtung Schwarzwald. Rund vier Kilometer führt der Weg auf größtenteils ebenem, gut versiegeltem Asphalt rund um Brittheim und überwindet dabei 18 Höhenmeter. Ein Streckenabschnitt von etwa 450 m sowie maximale Neigungswinkel von 6 % sind dabei zu bewältigen. Er eignet sich gut für Personen mit Gehhilfen, im (E-) Rollstuhl mit Begleitung sowie Familien mit Kinderwagen. Im Anschluss an die Wanderung besteht noch die Möglichkeit, die Sternwarte zu besichtigen oder aber den Nachmittag auf dem nahegelegenen Spielplatz ausklingen zu lassen.