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Äpfel und Birnen von regionalen Streuobstwiesen im Handel

Streuobstparadies sucht Erzeuger*innen von Äpfeln und Birnen aus Streuobstwiesen

14. Mai 2024

Äpfel von Streuobstwiesen in einem regionalen Supermarkt.
Äpfel von Streuobstwiesen in einem regionalen Supermarkt. © Schwäbisches Streuobstparadies

Die Streuobstwiesen im „Ländle“ liefern mit hunderten verschiedenen Apfel- und Birnensorten eine außergewöhnliche geschmackliche Vielfalt. Mit der Handelsplattform Streuobst bringt der Verein Schwäbisches Streuobstparadies diese Vielfalt direkt von der Wiese in die Supermärkte und Kantinen der Region.

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traditioneller Obstsorten - alle mit vorzüglichem Geschmack und teils mit einer langen Geschichte. Wegen der aufwändigen Ernte von den Streuobstbäumen mit ihrer großen Krone ist die Vielfalt alter Sorten aber bislang kaum als Tafelobst im Handel erhältlich. Die Handelsplattform Streuobst will das ändern und bringt die besten Früchte von regionalen Streuobstwiesen in Märkte und Kantinen. Im Moment sucht das Schwäbische Streuobstparadies weitere Bewirtschafter*innen, die Äpfel und Birnen in guter Qualität liefern können. In der Saison von Mitte August bis in den November können Verbraucher*innen dann die Sortenvielfalt von frischem Streuobst aus der Region genießen und damit gleichzeitig etwas für die Zukunft der Streuobstwiesen tun. „Eine faire Entlohnung der Arbeit auf den Streuobstwiesen ist wichtig für den Erhalt dieser einmaligen Natur- und Kulturlandschaft“, betont Maria Schropp, Geschäftsführerin beim Schwäbischen Streuobstparadies in Bad Urach. Bewirtschafter*innen erhalten für das handgepflückte Tafelobst mit 1,00 bis 1,20 Euro pro Kilogramm einen wesentlich höheren Preis als für Mostobst. „So können sie ihre besten Früchte gezielt vermarkten und die Motivation für die Pflege der Wiesen steigt“, sagt Schropp. Ansonsten landen die Früchte meist in der Mosterei, wo sie zwar zu leckerem Saft, Most oder Cidre verarbeitet werden, aber eben nicht als Tafelobst zur Verfügung stehen. 

Aktuelle Informationen zum Vermarktungsprojekt finden Sie auf www.handelsplattform-streuobst.de. Wer mitmachen möchte, kann sich dort auch als Erzeuger*in registrieren. Interessierte Einzelhändler*innen oder Kantinen können sich direkt an die Geschäftsstelle des Schwäbischen Streuobstparadieses in Bad Urach wenden.

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