Das Schafhaus in Gauselfingen zeugt von der früher großen Bedeutung der Schäferei auf der Schwäbischen Alb. Im Jahr 1863 errichtet, bot es Platz für etwa 300 bis 350 Schafe und diente als Unterkunft vor der Schur sowie bei kalter Witterung. Damals prägten zahlreiche Schafherden und ihre Schäfer das Landschaftsbild rund um Burladingen. Mit dem Rückgang der Schäferei verlor auch das Schafhaus an Bedeutung und verfiel zunehmend. Erst nach der Eingemeindung Gauselfingens ließ die Stadt Burladingen das Gebäude mit Unterstützung des Landesdenkmalamtes in den Jahren 1984/85 umfassend renovieren. Heute steht das Schafhaus als Zeugnis der regionalen Schäfertradition und erinnert an die einst prägende Weidewirtschaft auf der Schwäbischen Alb.