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Aussichtspunkt

Aussichtspunkt Kohlwinkelfelsen

Marktstraße 35, 72458 Albstadt

Der Kohlwinkelfelsen bietet eine wunderschöne Aussicht in Richtung Burladingen. Am Kohlwinkelfelsen bezeugen Symbole von einer grausamen Geschichte, die viel über das Leben auf der Alb im 19. Jahrhundert erahnen lässt.

Auf dem Traufgang Zollernburg-Panorama, nördlich des Gockelers zwischen dem Bärentäle und dem Eibensteig, befindet sich der Kohlwinkelfelsen. Neben einem schönen Panoramablick ist der Ort Denkmal einer grausamen Vergangenheit

Im Gebiet des Kohlwinkels wurde im frühen 19. Jahrhunder Kohle gebrannt und es herrschte eine große Hungersnot. Das Elend der Menschen war so groß, dass Familien ihre Kinder nicht immer ernähren konnten. So hatte auch die schwangere Stoffelbärbel schon vor der Geburt ihres fünften Nachkömmlings große Mühe, ihre Kinder zu ernähren. Im Jahre 1826 fasste Sie deshalb den Beschluss ihr ältestes Kind, die damals 10-jährige Anna Maria vom Kohlwinkelfelsen herunterzustürzen.

Natürlich stand auch zu damaliger Zeit der Kindesmord unter hoher Strafe und die Stoffelbärbel wurde verhaftet. Legenden erzählen, dass Sie das gesamte Geschehen nicht verkraften konnte und ihrem Leben deshalb mit der eigenen Zopfschnur ein Ende setzte.

Noch heute sind am Kohlwinkelfelsen eine schwarze Hand, ein Kreuz und die Jahreszahl 1826 zu sehen.

Freier Eintritt.

Kontakt

Tourist-Information Albstadt
Marktstraße 35
72458 Albstadt

Telefon +49 (0) 7431 160-1204
touristinformation@albstadt.de