Immergrüner Nadelbaum, 40 - 50 m hoch. Die Zapfen stehen aufrecht auf den Zweigen - im Unterschied zu den hängenden Fichten-Zapfen! Die Weiß-Tanne ist unser klassischer Christbaum, in der Zwischenzeit aber von der Nordmann-Tanne überholt.
Weiß-Tanne (Abies alba), Kieferngewächse
Beschreibung: Nadelbaum, schmal kegelförmiger Wuchs, 30 - 50 m hoch. Stammborke im Unterschied zur braungrauen Fichtenborke weißgrau, glatt bis feinschuppig. Nadeln weich, oben glänzend dunkelgrün, unten mit zwei weißen Längsstreifen. Zapfen im Wipfelbereich, junge Zapfen grün, reife Zapfen braun, stehen aufrecht auf den Zweigen.
Lebensraum: Wälder der Gebirge und Mittelgebirge Mittel- und Südeuropas. Wächst oft gemeinsam mit der Gewöhnlichen Fichte oder der Rotbuche.
Wissenswertes: Wer im Wald Zapfen am Boden findet, hat nie Tannenzapfen vor sich, denn diese fallen nicht wie die Zapfen vieler anderer Nadelbäume als Ganzes ab. Ihre reifen Schuppen blättern einzeln ab, bis nur noch die nackte Spindel übrig bleibt. Sie steht noch lange, oft über Jahre am Baum. Ein weiteres Merkmal der Weiß-Tanne ist ihr Wurzelsystem. Sie durchdringt mit einer tief und senkrecht in die Erde wachsenden Pfahlwurzel selbst verdichtete, sauerstoffarme Böden und trägt so zur Stabilisierung labiler Fichtenbestände bei. Ihre Nadeln sind im Unterschied zu Fichtennadeln kaum sauer und ergeben guten Humus.
(Quelle: Der Kosmos Waldführer)
72458 Albstadt-Ebingen