Die Ausstellung „Spurensicherung: Jüdisches Leben in Hohenzollern“ stellt die früheren jüdischen Gemeinden in Haigerloch, Hechingen und Dettensee vor und erinnert an die deportierten Juden.
Die 1783 erbaute Haigerlocher Synagoge war bis zur Vertreibung der Juden im Nationalsozialismus Mittelpunkt der jüdischen Gemeinde.
In der Reichspogrom-Nacht 1938 wurde die Inneneinrichtung von Sulzer SA-Leuten vollständig zerstört. Für die jüdische Gemeinde entwürdigt, diente es kurze Zeit als Kino, dann als Einkaufszentrum und schließlich als Lagerhalle. Seit Juni 2004 befindet sich dort die interessante und umfangreiche Dauerausstellung „Spurensicherung: Jüdisches Leben in Hohenzollern“. Die Ausstellung wurde vom Haus der Geschichte Baden-Württemberg konzipiert und gemeinsam mit der Stadt und dem Verein "Gesprächskreis Ehemalige Synagoge Haigerloch" realisiert.
Das einstige jüdische Leben in Hohenzollern, darunter Haigerloch, Hechingen und Dettensee, wurde von den Nationalsozialisten gewaltsam ausgelöscht. Die berührende und facettenreiche Geschichte dieser Zeit zeigt die Dauerausstellung in der ehemaligen Synagoge Haigerloch im Haag.
Große und kleine Besucher können die bis heute erhaltenen Spuren dieser Geschichte in originalen Ausstellungsstücken, Dokumenten, Interviews und verschiedenen Medien entdecken.
Der bedeutendste Zeitzeuge ist die ehemalige Synagoge selbst, im Mittelpunkt des früheren jüdischen Wohnviertels mit Badhaus, Friedhof und weiteren wichtigen Gebäuden und Plätzen.
Ehemalige Synagoge Haigerloch
Im Haag 14
72401 Haigerloch