Das NSG Geifitze ist seit dem 10. April 1989 Naturschutzgebiet, liegt nordwestlich von Albstadt-Onstmettingen, ist knapp 33 Hektar groß und ist eines der seltenen Feuchtgebiete in Albstadt.
Beim Naturschutzgebiet Geifitze handelt sich um einen vielfältig strukturierten Feuchtgebietskomplex. Der Oberlauf des Donau-Nebenflusses Schmiecha und deren Nebentäler sind weitgehend naturnah. Hervorzuheben sind Großseggengesellschaften, in Sukzession befindliche Weidengebüsche und Flachmoore. Das Gebiet ist Brut-, Nahrungs- und Durchzugsgebiet gefährdeter Vogelarten.
(Quelle: wikipedia)
Der wesentliche Schutzzweck des Gebiets Geifitze ist laut Schutzgebietsverordnung „die Erhaltung, Pflege und Verbesserung eines für die durch trockene Standorte geprägte Schwäbische Alb seltenen, vielfältig strukturierten Feuchtgebietskomplexes, als Lebensraum zahlreicher gefährdeter und geschützter Tier‑ und Pflanzenarten."
Der Gewannname „Geifitze“ geht zurück auf den schwäbischen Begriff Geifi(t)z, womit der Kiebitz bezeichnet wird. Vermutlich haben Kiebitze das Feuchtgebiet einst als Brut- oder Rastplatz genutzt.
Geotop Tormoor Geifitze
Das Flachoor verdankt seiner Entstehung der Lage im Quellbereich der Schmiecha und dem undurchlässigen Untergrund der Impressamergel-Formation. Das Moor wurde bereits in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zum
Torfabbau genutzt. Der Torfkörper ist heute weitgehend verschwunden.
(Quelle: wikipedia)
Allgemeines und Grundsätzliches zu Naturschutzgebieten
Ein Naturschutzgebiet (NSG) ist eine Schutzkategorie des gebietsbezogenen Naturschutzes nach dem Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG). Der Status eines Naturschutzgebiets ist in der Regel die strengste gesetzliche Gebietsschutzkategorie. Weitere Infos dazu bei wikipedia.
... und wie überall in Naturschutzgebieten: Nur kucken - nicht pflücken!
72461 Albstadt-Onstmettingen
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