Worte können aufklären, Mut machen und Menschen verbinden. Sie können aber auch verletzen, ausgrenzen und Hass schüren.
Welche Wirkung Sprache entfalten kann und welche Verantwortung damit verbunden ist, steht im Mittelpunkt der Lesung von Irene Scherer und Welf Schröter vom Talheimer Verlag.
Aus ihrem Buch „Erinnerungskultur stärkt Demokratie. Zur Verteidigung der Menschenwürde“ zeigen die beiden Herausgeber, wie wichtig der bewusste Umgang mit Geschichte und Sprache für eine demokratische Gesellschaft ist. Der Blick auf vergangene Entwicklungen macht deutlich, welche Kraft Worte besitzen und wie sie unser Denken und Handeln beeinflussen können.
Die Lesung lädt dazu ein, über Erinnerung, Verantwortung und die Bedeutung der Menschenwürde nachzudenken. Ein Beitrag zur Auseinandersetzung mit der Frage, wie eine offene und respektvolle Gesellschaft gestaltet werden kann.