Führung durch die Alte Synagoge mit Ulrike Stoll-Dyma, Bildungsreferentin der Synagoge Hechingen
Die jüdische Geschichte Hechingens geht bis in das späte Mittelalter zurück. Die Gemeinde erlebte im 19. und 20. Jahrhundert eine kulturelle und wirtschaftliche Blütezeit, der die Verfolgung im Nationalsozialismus ein jähes Ende bereitete. Die 1767 erbaute Synagoge in der Goldschmiedstraße wurde in der Pogromnacht 1938 geschändet, der prachtvoll gestaltete Innenraum dabei nahezu komplett zerstört. Knapp 50 jüdische Bürgerinnen und Bürger der Stadt wurden in der Shoa ermordet. Die Führung wird diese knapp 500-jährige Geschichte von Ausgrenzung und Anpassung, Verfolgung und Vernichtung beleuchten.