Johannes Brahms - Ein deutsches Requiem
Das Wort „Requiem“ im Titel des Werkes mag zunächst suggerieren, dass es sich um eine Komposition im formalen Gewande einer katholischen Totenmesse handelt - weit gefehlt. In seiner siebensätzigen Anlage sind, scheinbar willkürlich, Texte des neuen und alten Testaments zusammengewürfelt - und doch nicht.
Vielmehr spannt die Anordnung einen erstaunlichen Bogen, wird so zum Bekenntnis eines gläubigen Christen, zum Ausdruck von Wahrheit, Hoffnung und vor allem zum Trost - „... zum Trost und zur Seligpreisung der Leidtragenden“, so Brahms selbst über sein Werk.
Dies ist der Abschluss eines Konzertprojekts in drei Landkreisen mit den bekannten Protagonisten inTakt, Vox Humana, und arsTranscendere. Wohl an!
Zollernalb Vox humana, inTakt Bildechingen,
Rottweiler Münstersängerknaben,
Orchester arsTranscendere
Ein Konzert des "Freundeskreis Haigerlocher Schlosskonzerte", gefördert von der OEW.