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Tipp Pilgerweg

Hohenzollerischer Jakobusweg - Etappe 1 - von Hechingen nach Burladingen

Schwierigkeit Mittel
Länge 19.3 km Dauer 07:00 h
Aufstieg 384 m Abstieg 194 m
Höchster Punkt 831 m Niedrigster Punkt 480 m
Der Hohenzollerische Jakobusweg ist der bequemere der beiden Jakobuswege über die Schwäbische Alb. Er führt von Hechingen durch die tief eingeschnittenen, reizvollen Täler der Starzel, Fehla und Lauchert nach Sigmaringen und weiter durch offene Landschaft über Meßkirch nach Pfullendorf. Lediglich von Killer hinauf nach Ringingen ist eine größere Steigung zu bewältigen, die allerdings entlang eines Alternativ-Weges auch umgangen werden kann.
Eigenschaften Etappentour, Einkehrmöglichkeit, kulturell / historisch
Kondition
Technik
Erlebnis
Landschaft
Beste Saison
  • Jan
  • Feb
  • Mär
  • Apr
  • Mai
  • Jun
  • Jul
  • Aug
  • Sep
  • Okt
  • Nov
  • Dez

Wegbeschreibung

Die Wegetappe beginnt in Hechingen an der Stiftskirche St. Jakobus. Sie gehen über den Marktplatz, links am Rathaus vorbei, durch das Untere Tor, gelangen durch die steil abfallende Staig in die Unterstadt und überqueren die Starzel. Nach der Brücke rechts durch die Gutleuthausstraße zur Bahnhofstraße. Sie queren die Bahnhofstraße nach rechts versetzt und folgen dem Stationenweg zur Kirche St. Luzen und weiter dem St.-Luzen-Weg stadtauswärts, unterqueren die B 27 und den Zubringer zur B 32, biegen dann rechts ab und überqueren die Starzelbrücke.

Der Jakobusweg biegt vor dem Bahnübergang nach links ab und führt den Gleisen entlang nach Hechingen-Schlatt zur Kirche St. Dionysius.
Sie gehen 200 Meter an der Hauptstraße entlang, biegen rechts in den Ständelweg ab, überqueren das Bahngleis und folgen nach den letzten Häusern dem Radweg nach links Richtung Jungingen. In Jungingen geradeaus, dann durch die Unterdorfstraße und die Straße „Im Gässle“ bergab zur Hauptstraße. Nach wenigen Metern rechts in die Schüttestraße ab, die Sie an den Sportanlagen vorbei zur B 32 bringt, der Sie 900 Meter bis zum Ortseingang von Burladingen-Killer folgen. Links in die Hofstättstraße, vorbei am Peitschenmuseum im alten Bahnhof, zur Kirche Mater Dolorosa.
Gegenüber der Kirche Mater Dolorosa beginnt die Katharinenstraße, der Sie bergan folgen.
Der Hauptweg führt nun über Ringingen nach Burladingen. Eine kürzere, weniger ansteigende Wegvariante direkt nach Burladingen zweigt am Ortsende rechts ab.

Wegvariante: Es geht in die Hohe Straße, dann an der Wendeplatte weiter auf einem Grasweg, der in einen Forstweg übergeht. Auf einem Teerweg 100 Meter nach rechts, dann weiter am Waldrand entlang, beim Schützenhaus die Bahnlinie überqueren und dem Radwanderweg parallel zur B 32 nach Burladingen folgen. Sie kommen am Gelände des römischen Kastells und der römischen Siedlung vorbei.
In Burladingen die Ambrosius-Heim-Straße nach rechts bis zum Kreisverkehr, hier mündet die Wegvariante wieder in den Hauptweg.

Hauptweg: Sie folgen weiter bergan der Katharinenstraße, die am Ortsende in einen steil ansteigenden Waldweg übergeht. Auf der Hochfläche führt der Jakobusweg durch eine schattige Allee. An ihrem Ende queren Sie einen Wirtschaftsweg und folgen „eine Etage höher“ einem bequemen Wiesenweg, der schöne Ausblicke hinüber zum Kornbühl mit der Salmendinger Kapelle bietet, nach Burladingen-Ringingen. Im Ort geht es zunächst die Alte Killerstraße bergab, dann rechts der Helschlochstraße entlang bis zum Jakobusbrunnen an der Einmündung der Hilbgasse, durch die man wiederum zur Kirche St. Martin gelangt.
Der Jakobusweg führt vom Jakobusbrunnen die Bachstraße hinauf zur Kreisstraße nach Burladingen. Von hier ist in der Talmulde in etwa 500 Meter Entfernung ein großes Kreuz zu sehen, das die Abzweigung des Pilgerweges in den Wald markiert, zu erreichen über einen Feldweg links der Straße. Zwischen dem Pilgerkreuz und einem Bildstock mit einer Statue des heiligen Bernhard von Clairvaux geht es zunächst bergan, dann biegen Sie rechts in einen schönen Waldweg, der Sie am Hang entlang nach Burladingen bringt.

Durch den Traufweg gelangen Sie bergab zur Ambrosius-Heim-Straße, der Sie nach links folgen, an der Marienkapelle am Hochsteig vorbei, über den Bahnübergang zum Kreisverkehr. Hier mündet die Wegalternative wieder in den Hauptweg. Sie gehen entlang der Hauptstraße nach links, bis rechts die Josenstraße abzweigt, an deren Ende sich die Fehlaquelle befindet. Durch die von der Josengasse abzweigende Sankt-Veits-Gasse und das Sträßchen „ Im Gässle“ kommen Sie zur Kirche Sankt Georg.

Stempelstellen: Stiftskirche St. Jakobus (Hechingen), ehemaliges Franziskanerkloster St. Luzen (Hechingen), Klosterkirche St. Johannes der Täufer (Hechingen-Stetten), Wallfahrtskirche St. Silvester (Jungingen),
Burladingen-Killer: Kirche Mater Dolorosa; Josef Rommel, Unterdorfstr. 16; Annemarie Flad, Kirchweilerstraße 18 a; Roland Simmendinger, Hohe Straße 13;
Kirche St. Martin (Burladingen-Ringingen)
Kirche St. Fidelis, Sekretariat der Seelsorgeeinheit Fehla/Killertal, Kirchweg 10

Ausrüstung Festes Schuhwerk wird empfohlen.
Buchempfehlungen des Autors Unterwegs auf Jakobuswegen von Karin Gessler (Silberburg-Verlag)
Startpunkt Stiftskirche St. Jakobus, Hechingen
PKW Mit dem Auto über die B27 oder die A81

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