Logo Zollernalbkreis

Häufige Suchbegriffe

Tipp Pilgerweg

Hohenzollerischer Jakobusweg - von Hechingen nach Meßkirch

Schwierigkeit Leicht
Länge 74.6 km Dauer 19:25 h
Aufstieg 713 m Abstieg 614 m
Höchster Punkt 831 m Niedrigster Punkt 480 m
Der Hohenzollerische Jakobusweg ist der bequemere der beiden Jakobuswege über die Schwäbische Alb. Er führt von Hechingen durch die tief eingeschnittenen, reizvollen Täler der Starzel, Fehla und Lauchert nach Sigmaringen und weiter durch offene Landschaft über Meßkirch nach Pfullendorf. Lediglich von Killer hinauf nach Ringingen ist eine größere Steigung zu bewältigen, die allerdings entlang eines Alternativ-Weges auch umgangen werden kann.
Eigenschaften Etappentour, Streckentour, kulturell / historisch
Kondition
Technik
Erlebnis
Landschaft
Beste Saison
  • Jan
  • Feb
  • Mär
  • Apr
  • Mai
  • Jun
  • Jul
  • Aug
  • Sep
  • Okt
  • Nov
  • Dez

Wegbeschreibung

1. Etappe: Hechingen – Burladingen (20 km)

Die Wegetappe beginnt in Hechingen an der Stiftskirche St. Jakobus. Sie gehen über den Marktplatz, links am Rathaus vorbei, durch das Untere Tor, gelangen durch die steil abfallende Staig in die Unterstadt und überqueren die Starzel. Nach der Brücke rechts durch die Gutleuthausstraße zur Bahnhofstraße. Sie queren die Bahnhofstraße nach rechts versetzt und folgen dem Stationenweg zur Kirche St. Luzen und weiter dem St.-Luzen-Weg stadtauswärts, unterqueren die B 27 und den Zubringer zur B 32, biegen dann rechts ab und überqueren die Starzelbrücke.
Der Jakobusweg biegt vor dem Bahnübergang nach links ab und führt den Gleisen entlang nach Hechingen-Schlatt zur Kirche St. Dionysius.
Sie gehen 200 Meter an der Hauptstraße entlang, biegen rechts in den Ständelweg ab, überqueren das Bahngleis und folgen nach den letzten Häusern dem Radweg nach links Richtung Jungingen. In Jungingen geradeaus, dann durch die Unterdorfstraße und die Straße „Im Gässle“ bergab zur Hauptstraße. Nach wenigen Metern rechts in die Schüttestraße ab, die Sie an den Sportanlagen vorbei zur B 32 bringt, der Sie 900 Meter bis zum Ortseingang von Burladingen-Killer folgen. Links in die Hofstättstraße, vorbei am Peitschenmuseum im alten Bahnhof, zur Kirche Mater Dolorosa.
Gegenüber der Kirche Mater Dolorosa beginnt die Katharinenstraße, der Sie bergan folgen.
Der Hauptweg führt nun über Ringingen nach Burladingen. Eine kürzere, weniger ansteigende Wegvariante direkt nach Burladingen zweigt am Ortsende rechts ab.

Wegvariante: Es geht in die Hohe Straße, dann an der Wendeplatte weiter auf einem Grasweg, der in einen Forstweg übergeht. Auf einem Teerweg 100 Meter nach rechts, dann weiter am Waldrand entlang, beim Schützenhaus die Bahnlinie überqueren und dem Radwanderweg parallel zur B 32 nach Burladingen folgen. Sie kommen am Gelände des römischen Kastells und der römischen Siedlung vorbei.
In Burladingen die Ambrosius-Heim-Straße nach rechts bis zum Kreisverkehr, hier mündet die Wegvariante wieder in den Hauptweg.

Hauptweg: Sie folgen weiter bergan der Katharinenstraße, die am Ortsende in einen steil ansteigenden Waldweg übergeht. Auf der Hochfläche führt der Jakobusweg durch eine schattige Allee. An ihrem Ende queren Sie einen Wirtschaftsweg und folgen „eine Etage höher“ einem bequemen Wiesenweg, der schöne Ausblicke hinüber zum Kornbühl mit der Salmendinger Kapelle bietet, nach Burladingen-Ringingen. Im Ort geht es zunächst die Alte Killerstraße bergab, dann rechts der Helschlochstraße entlang bis zum Jakobusbrunnen an der Einmündung der Hilbgasse, durch die man wiederum zur Kirche St. Martin gelangt.
Der Jakobusweg führt vom Jakobusbrunnen die Bachstraße hinauf zur Kreisstraße nach Burladingen. Von hier ist in der Talmulde in etwa 500 Meter Entfernung ein großes Kreuz zu sehen, das die Abzweigung des Pilgerweges in den Wald markiert, zu erreichen über einen Feldweg links der Straße. Zwischen dem Pilgerkreuz und einem Bildstock mit einer Statue des heiligen Bernhard von Clairvaux geht es zunächst bergan, dann biegen Sie rechts in einen schönen Waldweg, der Sie am Hang entlang nach Burladingen bringt.

Durch den Traufweg gelangen Sie bergab zur Ambrosius-Heim-Straße, der Sie nach links folgen, an der Marienkapelle am Hochsteig vorbei, über den Bahnübergang zum Kreisverkehr. Hier mündet die Wegalternative wieder in den Hauptweg. Sie gehen entlang der Hauptstraße nach links, bis rechts die Josenstraße abzweigt, an deren Ende sich die Fehlaquelle befindet. Durch die von der Josengasse abzweigende Sankt-Veits-Gasse und das Sträßchen „ Im Gässle“ kommen Sie zur Kirche Sankt Georg.

Stempelstellen: Stiftskirche St. Jakobus (Hechingen), ehemaliges Franziskanerkloster St. Luzen (Hechingen), Klosterkirche St. Johannes der Täufer (Hechingen-Stetten), Wallfahrtskirche St. Silvester (Jungingen),
Burladingen-Killer: Kirche Mater Dolorosa; Josef Rommel, Unterdorfstr. 16; Annemarie Flad, Kirchweilerstraße 18 a; Roland Simmendinger, Hohe Straße 13;
Kirche St. Martin (Burladingen-Ringingen)
Kirche St. Fidelis, Sekretariat der Seelsorgeeinheit Fehla/Killertal, Kirchweg 10


2. Etappe: Burladingen – Veringenstadt (20 km)

Startpunkt dieser Etappe ist die Kirche St. Georg. Durch den Weg „Beim Schlößle“ und die Mayinger Straße verlassen Sie Burladingen und folgen dem asphaltierten Radwanderweg am Bahngleis entlang nach Burladingen-Gauselfingen.
Sie passieren Gauselfingen immer geradeaus durch die Recksteinstraße und die Bubenhofenstraße und wandern weiter dem Radweg entlang nach Neufra zur Pfarrkirche St. Mauritius in der Ortsmitte, folgen dann der Rathausstraße nach rechts zur Muttergotteskapelle.
Sie folgen der Rathausstraße in entgegengesetzter Richtung. Die Bahngleise und die Hohenzollernstraße überquerend gelangen Sie geradeaus über die Alte Steige und einen Stationenweg zur Hochbergkapelle. Der Jakobusweg führt vor den Gleisen nach rechts durch die Friedhofstraße aus Neufra hinaus.
Bei einer Fischzuchtanlage unweit der Fehlamündung in die Lauchert kommen Sie wieder auf einen geteerten Weg, überqueren die Fehla und folgen nun dem Radwanderweg entlang der Lauchert nach Veringenstadt-Hermentingen. Dort biegen Sie nach rechts in die Ortsstraße ab und gelangen über den Veringer Weg zur St. Gallus-Kirche und wenige Meter weiter zur Gallusquelle.
Sie verlassen Hermentingen durch den Quellenweg und folgen weiter dem Radwanderweg nach Veringenstadt. An der ersten Kreuzung nehmen Sie rechts den Abzweig in die Deutstetter Straße zur Wallfahrtskirche Maria Deutstetten.
Sie folgen der Deutstetter Straße in umgekehrter Richtung in die denkmalgeschützte Altstadt von Veringenstadt.


3. Etappe: Veringenstadt – Sigmaringen (15 km)

Vom Stadtzentrum Veringenstadt führt uns der Jakobusweg über die Lauchertbrücke und die Unterstadt auf dem Radwanderweg über eine kleine Brücke und unter der B 32 hindurch weiter nach Veringenstadt-Veringendorf. Am Bahnhof queren Sie die Bundesstraße, gehen über die Lauchertbrücke ins Oberdorf und durch die Straße „Oberdorf“ und die Kirchgasse zur Kirche St. Michael.
Sie gehen über die Unterdorfstraße und den Breitnauweg bergan zur Hochbergstraße, folgen dieser nach rechts und biegen in einer Linkskurve rechts in den Radwanderweg nach Sigmaringen-Jungnau ein. Nach gut 20 Minuten Wanderzeit sehen Sie die malerische Ortskulisse von Jungnau mit dem wuchtigen Bergfried und der St. Anna-Kirche vor Ihnen. Der Weg führt im großen Rechtsbogen um den Ort, dann rechts über das Bahngleis und die Lauchert in die Ortsmitte. Sie überqueren in Jungnau die Sigmaringer Straße (B 32), biegen nach links in die Paradiesgasse, folgen der Scheibenbergstraße steil bergan aus dem Ort und wandern weiter auf dem Radwanderweg, der hier dem Verlauf der alten Römerstraße folgt. Zunächst geht es durch offenes Gelände, dann durch Wald; Sie unterqueren die B 463, halten sich links, am Nollhof wieder rechts und gelangen durch ein schönes Wiesental nach Sigmaringen. Dort unterqueren Sie am Stadtrand die B 32 und gelangen über die Jungnauer Straße und die Straße „In der Käppeleswiesen“ an die Donau und über eine Brücke in die Innenstadt.


4. Etappe: Sigmaringen – Meßkirch (20 km)

Sie gehen in Sigmaringen über die Fürst-Wilhelm-Straße und die Burgstraße zur Donau, dort über die Brücke und folgen dem Uferweg nach Sigmaringen-Laiz.
Der Jakobusweg führt über die Brücke – rechts Christopherusbrunnen – weiter auf dem Radwanderweg nach Inzigkofen. Nach kurzem Aufstieg erreichen Sie das ehemalige Kloster.
Weiter geht es durch die schattige Lindenallee im Klosterpark und ein kleines Gittertor.
Dann an der Talkante entlang, kurz auf einem geteerten Weg, dann folgt ein Abzweig nach links über eine Wiese und später auf einen Waldweg am Känzele (Aussichtsfels) vorbei. Der Weg mündet in den Radwanderweg, dem Sie nach Inzigkofen-Vilsingen folgen.
In Vilsingen halten Sie sich zunächst rechts und gelangen dann nach links durch die Gäßlestraße zur „Alten Kirche“, der Friedhofskapelle im Unterdorf. Durch die Dorfstraße gehen Sie vorbei an der Pfarrkirche St. Johannes und Paulus, zur B 313, der wir auf dem Radwanderweg bis Inzigkofen-Engelswies und weiter in die Ortsmitte bis zur Wallfahrtskirche folgen.
Sie überqueren die B 313 und wandern über den Verenaweg aus dem Ort, halten sich an der ersten Gabelung links, beim Wegkreuz rechts und erreichen den Waldrand.
Der Jakobusweg führt zunächst nach rechts am Waldrand entlang, dann durch den Wald. Bis Meßkirch können Sie sich nun zusätzlich an der Beschilderung des Schwäbischen Albvereins orientieren (blaues Dreieck). Am Stadtrand von Meßkirch überqueren Sie die B 311 und gelangen durch die Bahnhofstraße zum Kreisverkehr, wo Sie auf den Beuroner Jakobusweg stoßen.

Buchempfehlungen des Autors Unterwegs auf Jakobuswegen von Karin Gessler (Silberburg-Verlag)
Startpunkt Stiftskirche St. Jakobus, Hechingen
PKW Mit dem Auto über die B27 oder die A81

Downloads