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Trailrunning

Freizeittipp 8: Natur erleben ist so angesagt wie schon lange nicht mehr. Laut der Jugendnaturbewusstseinsstudie des Bundesamts für Naturschutz (BfN) gaben 52 Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen an, viel häufiger oder zumindest etwas häufiger in der Natur unterwegs zu sein als vor der Pandemie. Natur spiele dabei für sie eine wichtige Rolle beim Stressabbau und zur Ablenkung, aber auch als Raum für Sport und Bewegung.

Trailrunning
Foto: Free-Photos/Pixabay.com

Wer in letzter Zeit genug beim Spaziergehen oder Joggen war und eine neue Herausforderung sucht, probiert vielleicht Trailrunning. Der Name, zusammengesetzt aus den englischen Wörtern für Pfad und Rennen sagt aus, um was es geht: Im Gegensatz zum Laufen auf Asphalt, auf landwirtschaftlichen Wegen oder der Laufbahn sind hier kleine Pfade und naturbelassene Wege Schauplatz des Geschehens. Die Schwäbische Alb als imposantes Mittelgebirge und damit auch die Zollernalb sind dafür prädestiniert.

Beim Trailrunning steht das Erleben der Natur und sich Einlassen auf ständig wechselndes Gelände im Mittelpunkt. Es geht nicht um Rekorde, vielmehr um ein naturnahes Lauferlebnis, bei dem Muskeln, Sehnen und Gelenke ganz anders gefordert und Konzentration sowie Koordinationsfähigkeit trainiert werden. Durch den unebenen Untergrund mit natürlichen Hindernissen werden viel mehr Muskelgruppen als beim gewöhnlichen Laufen trainiert, das Auf und Ab bietet ein automatisches Intervalltraining.

Wen es bereits in den Fußsohlen kribbelt, der sollte vorab ein paar Regeln beachten:

Langsam beginnen. Das Trailrunning erfordert viel Ausdauer, daher sollten Ungeübte zunächst nur zwei- bis dreimal pro Woche über Stock und Stein starten und dabei nur kürzere Strecken von vier bis fünf Kilometern bewältigen. Am besten kombiniert man das Lauftraining mit anderen Sportarten, um die Muskulatur nicht zu überlasten (speziell schwimmen oder Rad fahren bieten sich an).

Pausen einlegen und sich nicht überfordern. 

Geeignete Schuhe. Trailrunningschuhe sollten dem Gelände angepasst sein und über ein grobes Sohlenprofil, ein robustes Obermaterial und verstärkte Zehenkappen verfügen.

Respektvoller Umgang mit der Natur und ihren Bewohnern.

Richtige Technik. Beispielsweise hilft es beim Berghochlaufen, wenn man den Oberkörper mit unterstützenden Armbewegungen stärker einsetzt. Beim Bergablaufen lehnt sich dieser nach hinten, womit die Geschwindigkeit gebremst wird.

Um eine gute Technik zu lernen und vielleicht auch, um diese Form des Laufens mit Gleichgesinnten zu erleben, kann man sich auf der Zollernalb gleich an zwei Profis wenden:

Sven Ast ist lizenzierter Trailrunning-Guide der ATRA (Austrian Trailrunning Association) und bietet Gruppen- oder Einzeltraining für Anfänger und Fortgeschrittene sowie Beginner Workshops an.

Carsten Heinz, Guide-Experte für geführte Trailrunning-Touren, liebt es, anderen Laufbegeisterten die schönsten Strecken seiner Heimat zu zeigen.