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Häufige Suchbegriffe

Wandern mit Kindern mal anders

Freizeittipp 6: Fast jeder, der mit Kindern gewandert ist, kennt das: „Wie weit ist es noch? Ich will nicht mehr laufen!“… Schnell kippt dann die Stimmung und der Familienausflug ist getrübt. Ein kleines Repertoire an Motivationstricks kann helfen, aus einer Wanderung eine gelungene Wanderung zu machen.

Familie legt Rast ein, Balingen-Ostdorf

Eine Art Schatzsuche stellt das Naturbingo dar. Dafür nimmt man für jedes Kind einen Eierkarton mit, der zuvor beschriftet oder mit Bildern beklebt wird, die zeigen, was darin gesammelt werden soll. Zum Beispiel: einen Stein, einen Ast, ein Schneckenhaus, etwas Moos, eine Kastanie, einen Tannenzapfen… was es halt so zu finden gibt in Mutter Natur. Am Ende wartet natürlich eine kleine Belohnung auf jeden fleißigen Sammler!

Freude schon im Vorfeld der Tour bereitet der aktuelle Trend der Alb-Stones. Die bunten, liebevoll bemalten Steine wollen gefunden, gepostet und dann wieder ausgewildert werden. Also vorab daheim mit den Kindern ein paar Steine bemalen, diese mitnehmen und unterwegs feierlich auslegen. Und dann die Augen aufhalten für andere Alb-Stones. Wer einen findet, kann ihn behalten, tauschen oder an anderer Stelle wieder aussetzen. Davor noch mit dem Fundort unter #albstones auf Facebook oder Instagram posten und die „Reisen“ von Alb-Stones beobachten.

Für naturinteressierte Familien lohnt sich der Download der kostenlosen App „Flora Incognita“. Mit dem Smartphone Blüten oder Blätter abfotografieren, fertig. Die App identifiziert Pflanzen in wenigen Sekunden. Zusätzlich zum Namen der Pflanze liefert sie Infos zur Art, ob sie giftig ist, wann sie blüht oder ob sie unter Naturschutz steht. "Flora Incognita" ist ein Forschungsprojekt des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena und der TU Ilmenau und wird vom Bundesumweltministerium gefördert. Da die erkannten Pflanzenarten und ihre Standorte gespeichert werden, helfen wir ganz nebenbei der Wissenschaft, Fragen des Artenschutzes und der Biodiversität zu erforschen. Wer sich lieber „offline“ bewegt, nutzt den altbekannten Klassiker „Was blüht denn da?“ beim Bestimmen der Pflanzen am Wegesrand.

Hat man das Handy aber schon mal in der Hand, kann man auch einen innerfamiliären Fotowettbewerb ausrufen. Wem gelingt das beste Foto der Wanderung? Natürlich mit Prämierung des Tagessiegers am Abend.

Einen kleinen Motivationsschub zwischendurch liefern beliebte Sprechlieder wie „Ein Hut, ein Stock, ein Regenschirm, und vorwärts, rückwärts, seitwärts, ran, Hacke, Spitze, hoch das Bein“, wobei passend zum Text die Bewegungen mit dem Bein ausgeführt werden. Oder wir veranstalten eine kleine Lauf-Olympiade und bewegen uns ein Stück nur hüpfend, rückwärts, seitlich….

Die Garantie für eine gelungene Wanderung mit Kindern bucht man mit der Märchenerzählerin Sigrid Maute.